Schenkwirtschaft "Heidekrug"

Rehden, Heerweg 30 (ehemals Rehden Nr. 82)

Gründung

Diese Feuerstelle wird im Lagerbuch von 1652 noch nicht aufgeführt. Sie muss aber bald darauf entstanden sein, denn sie wird im Einwohnerverzeichnis von 1740 neben den beiden Brinkstellen Winkelmann Nr. 91 und Nr. 92 als dritte Winkelmannstelle in Lohaus genannt. Hermann Friedrich Winkelmann-Heidkröger eröffnet 1861 auf der Hofstelle Nr. 82 eine Gaststätte.[1]

[1] Hardemann, Rolf, Gaststätten in Rehden, unveröffentlichte Arbeit, Samtgemeindearchiv Rehden

Gastwirte

1890 - 1901 Familie Heuer, die Gaststätte wird „Heidekrug“ genannt
1901 - 1937 Wilhelm von Drebber (*01.07.1853 +14.08.1937) Pächter.
1937 - 1943 Wilhelm von Drebber (*22.02.1886 +01.05.1943) Pächter
1943 - 1960 Emma von Drebber geb.Brüggemann (* 19.07.1890 * 31.08.1965)
Im Mai 1960 wurde keine Neukonzession für den Gaststättenbetrieb erteilt. Die Schenkwirtschaft wurde geschlossen. 

Ausstattung und Nutzung

Über einen großen Flur gelangte man in den Gastraum. Eigentlich war das ein Wohnzimmer mit einem kleinen Tresen. Darin standen ein Tisch mit Sofa und Sessel und zwei Tische mit mehreren Stühlen. Auch von Ausflüglern und von den Waldarbeitern wurde die Gastwirtschaft gern aufgesucht. Insbesondere bei Holzversteigerungen und Treibjagden hatte „Drebbers Oma" immer ein volles Haus. (vgl. Hardemann, Friedhelm; So war es damals, S. 117 ff)