Gründung und Gastwirte

Der Abbauer Hermann Reinefeld (*24.4.1796 +12.01.1882) verpachtet das Gebäude am 1872 an den Bäcker Friedrich Grelle (*19.11.1829 +20.7.1876) und dessen Ehefrau Dorothea Gesine Hagen (*4.6.1840 +20.2.1918) Am 10.04.1872 erteilt das Königl. Preußische Amt Diepholz die Erlaubnis zu Betrieb einer Gaststätte.[1] [2] 1876 kauft Friedrich Grelle das Anwesen. Nach dem 1. Weltkrieg wird die Bäckerei aufgegeben. Im Jahre 1932 geht die Konzession von Wilhelm Wähaus (*28.11.1882 +24.12.1932) auf dessen Ehefrau Frieda geb. Hollberg (*02.05.1891 +11.12.1974) über.

[1] Hardemann, Rolf, Gasstätten in Rehden, unveröffentlichte Arbeit, Bestand des Samtgemeindearchivs Rehden

[2] Hardemann, Friedhelm, So war das damals -s 61 ff

Entwicklung

Im September 1940 wird auf Antrag von Frieda Wähaus die Schankwirtschaft um einen Schankraum erweitert. Eine weitere Erweiterung stand 1953 an. Es wurden zwei Fremdenzimmer genehmigt und die Schankwirtschaft wurde jetzt als Gastwirtschaft bezeichnet. In den 1950er und 1960er Jahren wurden Sommer- und Erntefeste veranstaltet.

 Im Jahre 1970 wurde das Lebensmittelgeschäft geschlossen. Die Räume werden bis zur Gründung der Samtgemeinde Rehden 1974 als Büroräume für die Verwaltung der Gemeinde Rehden genutzt. Vom 14.12.1974 bis 15.06.1978 führte Elfriede Wiechering geb. Wähaus (*16.09.1912 +15.06.1978) die Gastwirtschaft. 1979 verkauften die Erben den Betrieb an Hermann Heiser, der dort einen Barbetrieb einrichtet.